bei Dixy-oc
am 7.2.2008 , 12:09 PM
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Quelle: Dixy-oc
bei Bobik
am 25.5.2007 , 09:19 AM
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Quelle: Bobik
bei http://www.comicgate.de
am 10.5.2005 , 09:20 PM
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Das Heft 300
Am 29.11.2000 erschien das Jubiläums-Mosaik #300. Ausgabe #300, werden sich viele frage, vor gar nicht allzu langer Zeit ist doch das Heft #500 erschienen, wie passt denn das zusammen? Das Heft, das 1998 zum Erlangener Comicsalon erschien, war das 500. MOSAIK-Heft seit 1955, wenn man die 229 Digedag-Ausgaben mitzählt, und das 271., seit die Abrafaxe im Januar 1976 auftraten. Mittlerweile ist man bei dieser Zählung bei der Nummer 300 angelangt, und das bedeutet auch 25 Jahre ununterbrochene Abenteuer.
Die Abrafaxe
Klar ist, dass Abrax, Brabax und Califax während dieser Zeit, unter unterschiedlichen Zeichnern, auch mehrfach ihr Aussehen verändert haben - ihre Charaktere blieben jedoch die gleichen. Abrax ist der draufgängerische Abenteurer, der immer schnell - manchnmal zu schnell - handelt, Brabax der Denker und Califax sorgt sich am meisten, dass das Essen einmal nicht für ihn reichen könnte. Ansonsten sind sie jedoch die besten Freunde, und durch ihre einander ergänzenden Eigenschaften können sie fast jedes Herausforderung meistern.
Die Geburtstagsgeschichte
Das Heft #300 enthält, ein Novum in der MOSAIK-Geschichte, zwei unterschiedliche Comics. Während die Hauptgeschichte nach dem Abschluss des Orient-Express-Bogens den Einstieg in eine neue Serie beeinhaltet, handelt die abgeschlossene Geburtstagsgeschichte „In Virto Veritas" von Abrafaxen, die im Jahre 1975 durch ein genetisches Experiment rasant zu altern beginnen. Diese Geschichte von Hubertus Rufledt, mit von Andreas Pasda gezeichneten Abrafaxen, hat den Schwung und Witz der Comicserie DIE ABRAFAXE oder von Alben wie MACH´S NOCH EINMAL ROBIN oder CONGO. Und wer die Abrafaxe noch von früher kennt, dem offenbart sich am Ende der Geschichte eine originelle Variante eines „Origin"... Denn nachdem Abrax, Brabax und Califax die rettende Medizin eingenommen haben, verwandeln sie sich über Nacht - zu ihrem Schrecken - nicht zu den Abrafaxen, die wir aus den MOSAIK-Alben kennen, sondern in die Abrafaxe des Jahres 1976...
Der Beginn der neuen Storyline
Der zweite Comic bildet den Beginn der neuen Serie. DIE ABRAFAXE IN AMERIKA! Im letzten Heft waren die drei mit einem Papyrusboot in See gestochen. Während sie noch überlegten, wo sie nun ihre verdienten Ferien verleben werden, geraten sie in einen Sturm, der sie durch ein Zeittor in die Nähe New Yorks im Jahre 1929 bringt. Dort werden sie sofort von der Küstenwache aufgeriffen und für Alkoholschmuggler gehalten. Als sich das Missverständnis klärt, werden die Abrafaxe auf Ellis Island, dem Sitz der US-Einwanderungsbehörde, abegesetzt. Ein neues Abenteuer kann beginnen.
Interview mit dem Autor Hubertus Rufledt
Comicgate: Ich fand das Jubiläums-MOSAIK ausgesprochen gut, was habt ihr bisher für Rückmeldungen?
Hubertus Rufledt: Ja, das Heft ist generell sehr gut angekommen. Die Resonanz war richtig gut. Auch die eMails, die hier so eintrudeln, sind eigentlich recht postiv.
CG: Ort und Zeitraum der neuen MOSAIK-Serie ähnelt stark den beiden Hollywood-Pursuit-Alben. Die hatten ja zur Zeit der Prohibition in den USA gespielt. Ist dies beabsichtigt?
HR: Das hat zwar vom Thema her schon damit zutun, ist aber völlig eigenständig. Es ist Wunsch des MOSAIK-Teams gewesen, der Zeichner, die haben gesagt, Mensch, lasst uns doch mal uns so weit vorwagen, mit Autos und Technik kann man einfach mehr machen... Und das ist ja auch wichtig, denn die Zeichner sollen ja auch daran Spaß haben. So hat sich das Thema hier herausgebildet. Und dann liegt das natürlich nahe, wenn die Abrafaxe in den 20er Jahren hier auftauchen, dann müssen auch diese Klischees bedient werden. Also, die beiden Geschichten berühren sich nicht, es ist nicht so, dass wir unbedingt da hin wollten, weil wir schon Erfahrung damit hatten. Das hat gar nichts miteinander zu tun, deshalb wird es auch keine Überschneidungen geben. Alben und MOSAIK-Heft sind völlig getrennte Sachen.
CG: Ich finde Überschneidungen, wie sie jetzt in der Nebengeschichte mit den alternden Abrafaxen angedeutet werden, ganz reizvoll und interessant, aber das bedeutet nicht, dass man auf Biegen und Brechen die verschieden Stile vermischen oder vereinen sollte.
HR: Ja. Erstmal ist das in den Alben ein ganz anderer Erzählstil und zeichnerisch sowieso, und zum anderen es ist ja auch eigentlich so, dass die Abenteuer, die die Abrafaxe jetzt erleben, das ist aber nur meine Deutung jetzt, quasi nach ihrem Zeitsprung aus dem Jahr 1975 spielen. Die Sachen Hollywood Pursuit, Congo und so weiter sind alle vor ihrem 1975er Zeitsprung passiert. So ließe sich das alles erklären, falls man überhaupt eine Struktur zu finden versucht. Damit gibt es auch so etwas wie eine dramaturgische Logik im Ablauf, dann kann man sagen, dass die Alben spielen, bevor sie dann ab 1976 durch die Zeit geisterten, noch vor den Geschichten von Lothar Dräger. Und deshalb hat das eine auch mit dem anderen nichts zu tun...
CG: Wie lange wird die neue Amerika-Serie jetzt im MOSAIK laufen?
HR: Das steht noch nicht ganz fest, anderthalb Jahre denke ich schon. Wir merken dann vielleicht auch so vom Rhythmus her, dass man hier oder da noch etwas länger erzählt, wenn es der spaß hergibt. Ich kann das noch nicht genau sagen, weil das ja auch meine erste Erfahrung mit einer serie ist, ich habe bisher ja nur Alben und Einzelgeschichten geschrieben. Aber eher dafür, dass man mehr macht, aber das darf dann auch nicht langweilig werden. Die Abrafaxe bleiben ja auch nicht in New York, sie sind 4 oder 5 Hefte dort, dann verlagert sich die Geschichte mehr zum Süden, nach Miami, Florida, aber auch Washington werden die Abrafaxe kennelernen. Sie könnten dann auch noch in Amerika bleiben, aber das wäre dann schon ein anderes Abenteuer, aber dieses hier wird ungefähr 18 Monate dauern.
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